
GEMISCHTER SATZ
Erlesene Literatur
DIE DEBÜTS
Mittwoch 3. JUNI 2026 Einlass 18:30 Uhr
WEINBAR GEMISCHTER SATZ
Drei Autorinnen und Autoren lesen aus ihren Debütromanen
Verleihung des Gemischten Satz Debüt-Anerkennungspreis
(Ermittlung durch Publikumsvoting vor Ort)
KATHARINA BRASCHL

Foto: Aleksandra Pawloff
Katharina Braschl, geboren 1992 in Salzburg, Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien, lebt und arbeitet als freie Schriftstellerin in Wien.
Ihr Debütroman „Heim holen“ schildert, wie eine junge Frau sich auf die Reise zu ihren Wurzeln macht. Zunächst nach Salzburg, dann bis nach Belgrad, in den Vorort Zemun, den sie aus Erzählungen noch als donauschwäbisches Semlin kennt. Endgültige Antworten findet sie dabei keine, aber etwas ebenso wertvolles: eine ehrliche und erwachsene Beziehung zu ihrer Herkunftsfamilie. Für Leserinnen und Leser ein fruchtbarer Anlass zur Selbstbefragung.
(Magdalena Miedl, Ö1 Morgenjournal)
[...] das ist ein Buch, das von Erinnerung erzählt, vom Vermächtnis der Familie, von dem, dass man mit geliebten Menschen über Sachen reden lernen muss, die einem nicht so zusagen oder die vielleicht kritisch zu betrachten sind. Ein sehr kluges und wunderbar erzähltes Buch, das mich sehr berührt hat. (Johannes Kössler, ORF)
ANA DREZGA

Ana Drezga liest aus ihrem Debütroman "Top Girls". Sie schreibt rasant und gnadenlos über städtische Erschöpfung, Verlust und Einsamkeit. Ein Roman wie ein Clubsong – laut, hypnotisch, aufwühlend. Dann wieder unerwartet zart und dabei so ehrlich …
Ihr Roman „Top Girls“ fühlt Lebensentwürfe kulturaffiner Millenials auf den Zahn… mit subtiler Ironie und poetischem Fingerspitzengefühl ist Drezga ein beachtenswertes Debüt über das Platzen von Zukunftsträumen gelungen. (Alice Pfitzner, ORF II-TV)
Ana Drezgas „Top Girls“ ist ein brillanter Roman über Verlust und eine Liebeserklärung an das Wien der frühen Morgenstunden. (Erwin Uhrmann, Die Presse)
Foto: Jänen Fotografie
MAJA ISKRA

Maja Iskra wuchs in Belgrad auf, studierte in Wien und Valencia und lebt seit über zwanzig Jahren in Wien. Sie ist Landschaftsarchitektin und Medienkünstlerin und arbeitet an der Schnittstelle von Stadtentwicklung und visueller Kommunikation.
Schlagkräftig, anspruchsvoll und mit großer Wirkung. Was für den Aufwärtshaken gilt, stimmt auch für Maja Iskras Debütroman »Uppercut«. Die Protagonistin, eine junge Frau, die in Wien lebt und liebt, erinnert sich an ihre Kindheit im Belgrad der 1990er Jahre. Der Krieg ist hier fast nur als Rauschen im Hintergrund wahrnehmbar, aber das Leben zu Hause, auf der Straße und in der Schule ist hart und brutal, auch die Mädchen prügeln sich. Aber sie versöhnen sich auch wieder, lernen einander zu respektieren und zu ermutigen. Sie geben nicht auf. Ergreifend, in einem fast telegrafischen Stil und mit einem Trommelfeuer aus popkulturellen und literarischen Referenzen feiert »Uppercut« den Sieg einer ganzen Generation über die widrigen Umstände.
Foto: Ivo Kosanovic
MODERATION: BARBARA BEER
EINTRITT FREI
RESERVIERUNG:info@wienerkulturevents.at
WEINBAR GEMISCHTER SATZ
COBENZLGASSE 4, 1190 WIEN
Öffentlich erreichbar:
Straßenbahn 38, Endstation Grinzing
oder
U4 bis Endstation Heiligenstadt und Bus 38A bis Grinzing