
GEMISCHTER SATZ
Erlesene Literatur
5. NOVEMBER 2025
DIRK STERMANN
Einlass 18:30 Uhr - Beginn 19:30 Uhr
WEINBAR GEMISCHTER SATZ
Cobenzlgasse 4, 1190 Wien
Dirk Stermann liest aus seinem im September erscheinenden neuen Buch.
6. & 7. SEPTEMBER 2025
ERIKA PLUHAR
URSULA POZNANSKI
HEINRICH STEINFEST
DORIS KNECHT
MARTINA PARKER
DANIEL WISSER
Einlass 16:00 Uhr
Moderation: THOMAS RAAB
IM HOF DER KATTUS SEKTKELLEREI
(bei Schönwetter/bei Schlechtwetter im Sektkeller)
Billrothstraße 51, 1190 Wien
4. JUNI 2025
DIE DEBÜTS
Einlass 18:30 Uhr
WEINBAR GEMISCHTER SATZ
Cobenzlgasse 4, 1190 Wien
Drei Autorinnen und Autoren lesen aus ihren Debütromanen
Verleihung des Gemischten Satz Debüt-Anerkennungspreis
(Ermittlung durch Publikumsvoting vor Ort)
7.Mai 2025
WEINBAR GEMISCHTER SATZ
Cobenzlgasse 4, 1190 Wien
Einlass 18:30
19:30
SUSANNE GREGOR
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Foto: Herbert Corn/Zsolnay
20:30
FRANZOBEL

Foto: Julia Haimburg
Susanne Gregor liest aus »Halbe Leben« , einem sensiblen, literarischen Roman über die Zerrissenheit der Frauen zwischen Beruf und Familie – Susanne Gregor »beleuchtet psychologisch scharfsichtig Fremdheit und Entfremdung«. (Katja Gasser, ORF)
Klara ist tot, beim Wandern abgestürzt. Bei ihr war nur Paulína, eine Slowakin, die Klara nach dem Schlaganfall ihrer Mutter eingestellt hat. Endlich war die Mutter versorgt gewesen. Klara konnte sich wieder ihrer Karriere widmen, ihr Mann seine Freiheit genießen. Paulínas eigene Kinder wurden in der Zwischenzeit in der Slowakei von der Schwiegermutter betreut. Alles wunderbar organisiert, alles ganz einfach.
In einer klaren, unprätentiösen Sprache widmet sich Susanne Gregor den großen Themen, die uns alle betreffen, und erzählt von der Ungleichheit – zwischen zwei Frauen, zwischen zwei Leben.
Susanne Gregor, geboren 1981 in Žilina (Tschechoslowakei), zog 1990 mit ihrer Familie nach Österreich und lebt heute in Wien. Für ihre literarischen Arbeiten wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet. Zuletzt erschienen die Romane »Das letzte rote Jahr« (2019) und »Wir werden fliegen« (2023).
Nach »Das Floß der Medusa« und »Die Eroberung Amerikas« erzählt Franzobel in »Hundert Wörter für Schnee« die abenteuerliche Geschichte der Eroberung des Nordpols.
Im Herbst 1897 bringt der US-amerikanische Entdecker und Abenteurer Robert Peary sechs Inughuit, so der Name der im Norden Grönlands lebenden Menschen, auf einem Dampfschiff nach New York. Untersucht sollen sie werden, vor allem aber ausgestellt und hergezeigt. Vier von ihnen sterben schnell an Tuberkulose, einer wird zurückgebracht – der neunjährige Minik aber bleibt. Seine Geschichte – Taufe, Schule, betrügerischer Pflegevater, Flucht – sorgt für Schlagzeilen. In Franzobels Roman wird Minik nicht nur zum Spielball zwischen der zivilisierten amerikanischen Kultur und der angeblich primitiven eines Naturvolkes. Sein Schicksal ist ein Heldenlied auf den Überlebenskampf eines beinahe ausgestorbenen Volkes, das bewiesen hat, wie der Mensch selbst in der unwirtlichsten Gegend überleben kann.
Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, erhielt u. a. den Ingeborg-Bachmann-Preis (1995), den Arthur-Schnitzler-Preis (2002) und den Nicolas-Born-Preis (2017).
MODERATION: VEA KAISER
RESERVIERUNG:info@wienerkulturevents.at
WEINBAR GEMISCHTER SATZ
COBENZLGASSE 4, 1190 WIEN
Öffentlich erreichbar:
Straßenbahn 38, Endstation Grinzing
oder
U4 bis Endstation Heiligenstadt und Bus 38A bis Grinzing
BÜCHERTISCH: BUCHHANDLUNG STÖGER - LEPORELLO